Firmengebäude Riggenbach AG, Brugg

Riggenbach stärkt Standort Solothurn

Nach den Neubauten in Olten (2008) und Brugg (2012) hat die Riggenbach AG nun auch in Solothurn eine komplett renovierte Niederlassung. Das auf Lüftungs- und Klimaanlagen spezialisierte Unternehmen bekräftigt damit seine Absicht, langfristig an diesem Standort zu bleiben. Zu den Einweihungsfeierlichkeiten kamen Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft.

Einheitlicher Firmenauftritt
«Corporate architecture», die durchgängig architektonische Handschrift einer Firma, ist nicht nur etwas für Grosskonzerne. Riggenbach beweist mit ihrer Niederlassung in Solothurn, dass sich dieses Ziel auch im kleineren Rahmen erreichen lässt. Die im letzten Jahr sanierte Filiale mit Büro- und Lagerräumlichkeiten an der Roamerstrasse reiht sich bezüglich Gestaltung, Farbgebung und Materialisierung nahtlos in die Unternehmensarchitektur ein. Damit kommen die Firmenstandorte in Olten, Brugg und Solothurn optisch weitgehend aus einem Guss daher.

Optimaler Energiehaushalt, bessere Abläufe
Das Büro- und Lagergebäude von 1980 war sichtlich in die Jahre gekommen, die Sanierung unumgänglich. Allerdings fiel der definitive Entscheid für das Projekt erst, als Riggenbach das rund 2'000 m2 grosse Grundstück, das vorher im Baurecht genutzt wurde, von der Bürgergemeinde Solothurn erwerben konnte. Ausschlaggebend für den umfassenden Erneuerungsbedarf war in erster Linie die Verbesserung des Energiehaushaltes, aber auch die Schaffung zusätzlicher Büro- und Lagerfläche. Konzeptionell lehnt sich das Projekt stark am Riggenbach-Hauptsitzin Olten an, eine klare Vorgabe der Bauherrschaft an das Architekturbüro Eng & Portmann in Solothurn. Der Eingriff war recht tief: Das alte Gebäude wurde bis auf die ursprüngliche «Stahl-Beton-Skelettkonstruktion» rückgebaut, bevor diese als Tragstruktur für den Neubau des dreistöckigen Bürotraktes genutzt wurde. Auch das angrenzende Lagerhaus wurde komplett neu eingekleidet. Eine auf dem Dach voll integrierte Photovoltaikanlage liefert Strom für den Eigenverbrauch, während eine Wärmepumpe mit 7 Erdsonden die Heiz- und Kühlenergie beisteuert.

Raum für Wachstum
Die vorhandenen Flächen im und um das Gebäude werden heute wesentlich effizienter genutzt und bieten ein hohes Mass an Flexibilität. Damit bleibt Riggenbach für spätere Erweiterungen und Veränderungen gerüstet.